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четверг, 17 декабря 2009 г.

Так точно,

Антон.

Es machte bereit sich ein König mal wieder zum Krieg.
Die Königin hatte ihm einen Sack Zwieback getrocknet,
ein Päckchen Machorka geschoben in den alten Rock nett,
dazu einen Lappen voll Salz, und gewünscht ihm den Sieg.

Sie legte dem König die Hand auf die Brust, die da ist,
und sagte, indem sie ihn koste mit strahlenden Blicken:
so bring mir nach Hause vom Feind die Lebkuchen, die schicken,
und schlage ihn gut, daß dich keiner mehr heißt "Pazifist"!

Und siehe, des Königs Armee stand bereit auf dem Hof:
Soldaten, fünf traurig, fünf fröhlich, dazu ein Gefreiter.
Der König hub an: Freunde, Presse und Wind sind uns heiter,
wir werden gewinnen, drum auf in den Lebkuchenschwoof!

Vergessen längst lag nun des Abschiedes Feierlichkeit.
Der König begann auf dem Marsch alles anders zu legen:
Die fröhlichen Fünf, die ernannte er glatt zu Strategen.
Die traurigen blieben Soldaten, zum Sterben bereit.

Was soll ich euch sagen, es war eine siegreiche Tour.
Dem Felde der Ehre zufielen die Fünf, die da traurig.
Labil der Gefreite, nahm eine Gefangene zur Frau sich.
Doch sagt mir, wer opfert nicht gern, bringt es Lebkuchen nur!

Der eine Sack Lebkuchen nämlich - Orchester, ein Tusch! -
der war eine lohnende, alles versöhnende Beute.
Weint nicht um die traurigen Fünf, wem nützt Traurigkeit, Leute.
Für alle hätt eh nicht gereicht der Gewinn. Friß und kusch!

Nachdichtung: Kurt Demmler

Weint da ein Mädchen - sein Ballon fliegt weit.
Schau, er fliegt herrlich - doch es tut uns leid.

Weint da ein Fräulein - keiner, der es freit.
Schau, er fliegt herrlich - doch es tut uns leid.

Und eine Frau weint - mit dem Mann entzweit.
Schau, er fliegt herrlich - doch es tut uns leid.

Zu kurz das Leben - weint ne alte Frau.
Schau, der Ballon kommt heim und er ist blau.



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